Business Intelligence Mythen


Der Business-Intelligence-Software-Markt entwickelt sich sehr gut. Vor allem die In-Memory-Technologie und Self-Service-BI treiben den BI-Trend. Anforderungen wie Ad-hoc Analysen, intuitives Handling, einfache Datenanbindung, Anbindung verschiedener Datenquellen gehören zum Standard bei der Auswahl des neuen BI-Systems.

Obwohl der BI-Markt boomt, arbeiten viele Unternehmen nach wie vor mit Excel. Aus unserer Erfahrung ist die „Excel-Kultur“ tief verwurzelt und ein Arbeitsmittel fast jedes Unternehmens. Die Anwendung von Excel als BI-Werkzeug führt oftmals in einer Organisation zur Verzweiflung. Warum? Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass die Datenqualität und die Sicherheit der Daten in Excel häufig Probleme bereitet. Ferner gibt es in BI-Projekten meistens die Anforderung, dass unterschiedliche User die gleichen aktuellen Daten zur Verfügung haben sollen.

Diese Anforderung lösen wir mit QlikView®.

In einigen Unternehmen, die mit Excel arbeiten, treten unlösbare Probleme auf. Themen wie Planung, Auswertung und Reports wurden über Jahre von verschiedenen Mitarbeitern "gebastelt". Der Anwender muss mit großem Aufwand Tabellen mit Informationen befüllen. Diese Tätigkeit kann einige Stunden in Anspruch nehmen und bindet wichtige Ressourcen. Im schlimmsten Fall bringt dann jeder seine eigenen Zahlen mit ins nächste Meeting. In unseren BI-Projekten ist es eine Standardanforderung, dass unterschiedliche Anwender die gleichen aktuellen Daten zur Verfügung haben sollen.

Diese Anforderung lösen wir mit QlikView®.

Was muss also getan werden? In vielen Fällen wird mit den Schultern gezuckt und einfach aufgegeben. Die Nutzer sind mit ihrer Excel-Lösung vertraut und neuen BI-Lösungen gegenüber skeptisch. Die Wahrheit ist, dass sich Unternehmen oftmals nicht im Klaren sind, welche Anforderungen Sie genau haben. Diese Unsicherheit, fehlende Ressourcen und die Vielfalt an BI-Anbietern führen oft dazu, dass die BI-Projekte gar nicht erst in Angriff genommen werden. Um einen Schritt nach vorne zu machen, helfen Fach-Webinare, Anbieter-Präsentationen und klare Anforderungen von Fachbereichen sowie ein Zeit- und Ressourcenplan.

Was wird mit BI oftmals falsch assoziiert?

Wir haben uns auf dem Markt umgeschaut und einige Erkenntnisse gewonnen. In den folgenden Punkten haben wir die BI-Mythen aufgeführt.

Ist Dashboard gleich Business Intelligence?

Dashboards liefern den BI-Anwendern einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen im Unternehmen. Normalerweise ist ein Dashboard ein Bestandteil einer BI-Applikation. Viele Unternehmen nutzen die Dashboards für das monatliche oder tägliche Berichtwesen. BI fängt eigentlich erst hinter dem Dashboard an. Dort sollten vielfältige Analysen aus unterschiedlichen Sichten möglich sein. Moderne BI-Werkzeuge unterstützen das Arbeiten mit Self-Service Ad-hoc-Analysen.

Dabei bearbeiten Analysten interaktiv Daten aus unterschiedlichen Quellen meist in einer grafischen Oberfläche. Zusätzlich können die Anwender die erstellten Dashboards und Arbeitsblätter mit Ihren Kollegen teilen und kommunizieren. Stichwort: Kollaboration. Heutige Business Intelligence-Lösungen wie QlikView oder Qlik Sense sind so flexibel, dass Nutzer an beliebigen Orten ihre Analysen und Berichte durchführen können.

Bedeutet Business Intelligence die Intelligenz des Unternehmens?


Direkt aus dem Englischen übersetzt könnte man meinen, dass mit Business Intelligence „Geschäftsintelligenz“ gemeint ist. Diese etwas zu wörtliche Übersetzung führt bei den zukünftigen Anwendern zu Missverständnissen. Wenn man dafür einen deutschen Begriff verwenden will, trifft „Geschäftsanalytik“ den Kern von BI am besten.

Bei BI geht darum, geschäftlich relevante Informationen für Management und Unternehmensführung so aufzubereiten und zu analysieren, dass daraus Entscheidungen abgeleitet werden können.


Ist ohne Data Warehouse keine Auswertung in BI möglich?


Unternehmen glauben, dass ohne Data Warehouse keine Auswertungen möglich sind. Unterschiedliche Datenquellen verursachen leichte Unsicherheiten bei der richtigen Auswahl der BI- Systeme. Aus verschiedenen IT-Projekten resultieren Erfahrungen, dass die Schnittstellenkosten enorm hoch waren. Nicht so in der Qlik-BI-Welt.

Hier benötigt der User einen Treiber auf der jeweiligen Quell-Datenbank und die unterschiedlichen Daten werden in einem ETL-Prozess in QlikView/Qlik Sense eingelesen. Für die Daten aus SAP gibt es einen zertifizierten SAP Netweaver Connector. Dabei ist ein vorhandenes Data Warehouse eine gute Grundlage, aber kein Muss für die BI-Lösung.


Belastet Business Intelligence die IT-Abteilung?


Klassische Auswertungen für Fachbereiche waren historisch gesehen die Aufgabe der IT-Abteilung. Oftmals mussten die Anwender Tage bzw. Wochen auf ihre Berichte warten. Heutzutage ermöglichen QlikView und Qlik Sense mit Self-Service-Funktionen den Fachanwendern die Erstellung eigener Berichte und Dashboards in einer kurzen Zeit – ohne dass die IT-Abteilung belastet wird.

Das bedeutet für das Unternehmen, dass die Entscheidungsfindung schneller gehen kann und die IT-Ressourcen effektiver eingesetzt werden können. In der Regel wird die IT-Abteilung in den Beschaffungsprozess und die Implementierungsphase einbezogen und bietet den technischen Rückhalt der Fachabteilungen.

Sie planen ein BI-Projekt und haben Fragen. Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie. In Berlin unter +49 30 435500-0 und in Karlsruhe unter +49 721 27662-0.